Die Sparkassen verfügen, gemeinsam mit ihrem Verbundpartner, der Bausparkasse LBS, über langjährige Erfahrung in Sachen Baufinanzierung. Die Finanzierungsgespräche werden von speziell geschulten Wohnungsbauspezialisten, die in jeder größeren Sparkassenfiliale zu finden sind, geführt. Der Wohnungsbauberater der Sparkasse berechnet zusammen mit dem Kunden dessen Kapitaldienstfähigkeit. Daraus lässt sich ermitteln, wie viel Geld dem Kunden für das Bauvorhaben zur Verfügung steht. Eine solide Baufinanzierung über die Sparkassen sollte im Idealfall aus 4 Säulen bestehen: Eigenkapital, Bausparvertrag bei der LBS, Sparkassendarlehen und Förderdarlehen, z.B. von der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Seit Basel II spielt das Eigenkapital eine für den Kunden entscheidende Rolle, denn das Eigenkapital nimmt entscheidenden Einfluss auf das Rating des Kunden und somit auch auf den Kreditzins. Mit einem Bausparvertrag der LBS hat der Kunde die Möglichkeit, sich über die gesamte Laufzeit einen günstigen Darlehenszins zu sichern. Somit wird beim Bausparvertrag das Zinsänderungsrisiko ausgeschlossen.
Bausparverträge gibt es in verschiedenen Variationen: je nach Kundenbedarf mit hoher Rückzahlungsrate für eine schnelle Entschuldung oder mit niedriger Rate für eine geringe monatliche Belastung.
Beim Sparkassendarlehen empfiehlt es sich ebenfalls für den Kunden, sich mit dem Baufinanzierungsberater der Sparkasse auf einen festen Zinssatz zu einigen. In der Regel laufen diese Zinsfestschreibungen ca. 10 Jahre. Danach wird, je nach Kapitalmarktlage, neu verhandelt. Förderdarlehen können ebenfalls Teil der Baufinanzierung über die Sparkassen sein, sofern bestimmte Bedingungen erfüllt sind, wie z.B. ein umweltschonendes Bauvorhaben unter Einbeziehung alternativer Energiequellen wie Wärmepumpen, oder Solaranlagen. Da sich eine Baufinazierung über einen langen Zeitraum erstreckt, sollte der Kunde finanzielle Risiken nach Möglichkeit durch eine Lebensversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung und eine Restkreditversicherung minimieren.
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