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RENOVIERUNGSDARLEHEN

Das Renovierungsdarlehen

Mit dem Erwerb einer Immobilie ist es meist nicht getan, denn über kurz oder lang sind auch Renovierungsarbeiten notwendig - und die kosten meist ordentlich Geld. Da viele Menschen das Geld für eine Renovierung nicht in bar verfügbar haben, haben die Kreditinstitute reagiert und werben heute mit sogenannten Renovierungsdarlehen. Was aber genau verbirgt sich hinter diesem Begriff?

Nun, fällt die Renovierung bereits in dem Moment an, wo das Haus / die Wohnung gekauft wird, dann ist das Renovierungsdarlehen lediglich ein Teil des Gesamtdarlehens und wird als solches in die Gesamtfinanzierungssumme mit aufgenommen. Ist die Renovierung aber völlig unabhängig von einer (vielleicht sogar schon abgeschlossenen) Finanzierung durchzuführen, gibt es die Möglichkeit eines Spezialkredites.

Wichtig hierbei ist erst einmal grundsätzlich zu wissen dass es kein Kreditinstrument namens "Renovierungsdarlehen" gibt. Faktisch handelt es sich also in der Regel um ein umbenanntes Hypothekendarlehen, einen Ratenkredit oder ein Bauspardarlehen.

Bei einem Hypothekendarlehen dient dabei das Haus als Sicherheit und es wird Geld ausgeschüttet, das es dem Mandanten ermöglicht, die Immobilie zu renovieren. Ein Ratenkredit kann im Gegensatz dazu jede beliebige Sicherheit haben - z.B. das eigene Einkommen oder bestehende, festgelegte Finanzpolster - z.B. langlaufende und extrem gut verzinste Investitionen auf einem Festgeldkonto (abgeschlossen in einer Hochzinsphase).
Bei einem Bauspardarlehen als Renovierungsdarlehen handelt es sich meist um kleine Bausparverträge mit spezieller Konditionsgestaltung, die speziell auf den Erhalt einer Immobilie abgestimmt sind.

Welche der drei Möglichkeiten letztlich die günstigste und für den Mandanten lohnendste ist, hängt immer von der individuellen Situation ab und kann nicht pauschalisiert werden. In jedem Fall empfiehlt sich aber der Vergleich aller bestehenden Möglichkeiten, um dann ganz individuell die Möglichkeit auszuloten, die einem das günstigste Renovierungsdarlehen ermöglicht. Grundsätzlich aber kann man sagen, dass meist alle Finanzierungsinstrumente, die auf Immobilienerwerb/-erhalt ausgelegt sind, also speziell Bausparverträge und Hypothekendarlehen, bessere Konditionen bieten können als Privatkredite jeglicher Art.

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